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Aktualisiert: vor 17 Minuten 5 Sekunden

Flachgauer ohne Führerschein fährt munter weiter

vor 58 Minuten 53 Sekunden

(Von Sn.) Am Donnerstag nahm die Polizei nach einer Verkehrskontrolle einem 39-jährigen Flachgauer den Führerschein ab und veranlasste die Abstellung des Wagens. Der Fahrer war mit 2,1 Promille hinter dem Steuer unterwegs. Als der 39-Jährige am Freitagmorgen in der Polizeidienststelle Lamprechtshausen in Begleitung die Schlüssel seines Fahrzeuges abholte, wurde er von den Beamten noch außdrücklich ermahnt, sich nicht hinters Steuer zu setzen.

Keine halbe Stunde später musste der 39-Jährige ohne Füherschein nochmals an der Polzeidienststelle erscheinen. Er fuhr im eigenen Wagen vor, mit über 0,8 Promille.

(Bild: Der 39-jährige Flachgauer wurde innerhalb von zwei Tagen zwei Mal mit Alkohol hinterm Steuer erwischt. Ein Mal war er ohne Führerschein unterwegs.<?Uni SchriftArt="Frutiger LT Cn" SchriftStil="0" SchriftGroesse="6dp"?> Bild: SN)

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IAEO-Chef Amano reist am Sonntag nach Teheran

vor 1 Stunde 5 Minuten

(Von Apa.) Bisher war als Fortsetzung der - erfolglosen - Verhandlungen nur ein Treffen auf Arbeitsebene in Wien geplant gewesen. Diese für Montag vorgesehene Zusammenkunft zwischen einer iranischen Delegation und IAEO-Vertretern sei nun abgesagt worden, hieß es. An der Reise in die iranische Hauptstadt soll auch IAEO-Chefunterhändler Herman Nackaerts teilnehmen.

Am Mittwoch wollen die UNO-Vetomächte (USA, China, Russland, Frankreich und Großbritannien) sowie Deutschland ihre möglicherweise entscheidenden Gespräche mit dem Iran über das Teheraner Atomprogramm fortsetzen. Der Westen vermutet, dass der Iran den Bau von Atombomben plant. Die IAEO fordert vom Iran, offene Fragen zu einer möglichen militärischen Dimension des Atomprogramms zu klären.

Die Situation gilt als angespannt, weil Israel das iranische Atomprogramm als existenzielle Bedrohung sieht und seit längerem indirekt mit einem Luftangriff auf die Atomanlagen droht. Der US-Botschafter in Israel, Dan Shapiro, sagte kürzlich, alle notwendigen Vorbereitungen für einen Angriff seien getroffen. Der Iran bestreitet die Vorwürfe und versichert, die Atomenergie nur für friedliche Zwecke zu nutzen.

Ein IAEO-Sprecher wollte am Freitag nicht sagen, ob eine Einigung mit dem Iran über die verlangten Kontrollen bevorstehe. Der Iran verweigert bisher den Zugang zu bestimmten Forschungszentren. Das Land leidet aber unter den vom Sicherheitsrat verhängten Wirtschaftssanktionen und könnte daher zu Zugeständnissen bereit sein.

(Bild: Yukiya Amano reist zu Verhandlungen in den Iran. Bild: SN/apa (epa))

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Die "Jahrhundertstimme" ist verstummt

vor 2 Stunden 26 Minuten

(Von (sn)..) Als "Glanzlicht" erschien dem Rezensenten der "Salzburger Nachrichten" am 20. August 1951 schon das erste Auftreten des 26-jährigen Bassbaritons Dietrich Fischer-Dieskau bei den Salzburger Festspielen. Unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler sang er Mahlers "Lieder eines fahrenden Gesellen". Bis zum Mozartjahr 1956 musste man am Ort warten, ehe diese unvergleichlich elegante, geschmeidige, in ihrem "sprechenden" Melos ganz und gar unvergleichliche Stimme quasi in doppelter Funktion wieder zu hören war: als "Figaro"-Graf unter Karl Böhm und in seinem ersten von vielen Liederabenden, für den er Auszüge aus Schuberts "Schwanengesang" und Schumanns "Dichterliebe" wählte.

Das Lied: Das war Fischer-Dieskaus ureigenste Domäne. Fast Sommer für Sommer war er auch ein Fixpunkt im Salzburger Festspielgeschehen, bis er sich 1992 mit einer kostbaren Trias seiner "Hausgötter" vom Podium des Gesangs verabschiedete: Schuberts "Schöner Müllerin", einem Schumann- (noch einmal "Dichterliebe") und einem Hugo Wolf-Programm.

Es war vielleicht nie so sehr der offensive "Glanz", die Fülle und Kraft, sondern die "Farbe" dieser Stimme, die zum zwingenden Erlebnis wurde. Es war die unnachahmliche und auf seine Art wohl auch einzigartige Kunst des Vortrags, das vielfältige Schattieren des lyrischen Ichs, die unbedingte Beherrschtheit von Stimmung und Emotion, die im Dienst an der Sache stets hochbewusst kontrolliert blieb, ganz allgemein das Erwecken der Musik aus dem Geist der Dichtung, das die Maßstäbe der Liedinterpretation Dietrich Fischer-Dieskaus setzte.

Das wirkte bis hinein in die Opernrollen, die Fischer-Dieskau im lyrischen Fach bedachtsam verkörperte: keine exaltierte Dramatik, sondern textbewusste, auf dem Melos von Wort und Klang aufbauende musikalische Durchdringung.

3000 Lieder soll der gebürtige Berliner in seinem Repertoire gehabt haben, acht Mal hat er allein Schuberts "Winterreise" eingespielt. Nach seinem Abschied als Sänger war Fischer-Dieskau auch in Salzburg noch gelegentlich als Dirigent und Sprecher zu erleben.

Zeitgenössische Komponisten wie Benjamin Britten, Gottfried von Einem, Hans Werner Henze oder Aribert Reimann (unvergessen: Fischer-Dieskaus Münchner Lear) schrieben ihm Rollen und Stücke auf seine Stimmbänder. Enzyklopädisch war sein Wissen, das er mit stilistischer Brillanz als Schriftsteller in Bücher ("Wagner und Nietzsche") fasste oder als Lehrer an zahllose Schüler weitergab. In der abgeschiedenen Idylle seines Anwesens über dem Starnberger See, wo er mit seiner Frau Julia Varady lebte, frönte er auch seinem Hobby, dem Malen: ein Universalist der Künste. Uns bleiben die Zeugnisse seiner Kunst, darunter viele Salzburger "Festspieldokumente". Daraus ist hörend über die Zeiten hinaus Gültiges zu lernen.

(Bild: Zu Hause in Starnberg: Dietrich Fischer-Dieskau auf einem Foto im Mai 2011.  Bild: SN/EPA)

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Video: 18000 Hunde in Salzburg

vor 3 Stunden 11 Minuten

(Von Sn/apa.) Zwar haben die Veranstalter die Zahlen gegenüber den ursprünglichen Erwartungen zurück geschraubt - dennoch ist die "Welt Hunde Schau" 2012 in Salzburg ein offensichtlicher Erfolg: Tausende Besucher und exakt 18.607 offiziell gemeldete Hunde bevölkern seit heute, Freitag, bis 20. Mai das 40.000 Quadratmeter große Areal im Salzburger Ausstellungszentrum mit allen acht Hallen inklusive Salzburgarena. Zudem ist die "World Club Winner Show" mit zusätzlich 5.000 prämierten Hunden im Park von Schloss Anif an diese internationale Hundemesse angeschlossen.

Im Zentrum der Welt Hunde Schau 2012, die der internationale und der nationale Kynologenverband nach 1996 zum zweiten Mal in Österreich organisiert haben, stehen wie immer die Schönheitswettbewerbe für insgesamt 350 Hunderassen. Bewertet werden Rüden und Weibchen. 139 Punkterrichter beurteilen nicht nur die Schönheit, sondern auch Wesensfestigkeit und Gesundheit der Hunde, wie Michael Kreiner, Präsident des Österreichischen Kynologenverbandes im APA-Gespräch erläuterte. "Wir können zwar nicht hundertprozentig ausschließen, dass sogenannte Qualzuchten in die Wertung rutschen. Aber unsere Tierärzte beobachten die Wettbewerbe genau. Sollte ein Tier mit verbotenen Merkmalen dabei sein - dazu gehören seit 2008 im Gegensatz zu vielen anderen Ländern auch kupierte Hunde - werden die Besitzer und ihre Vierbeiner unverzüglich disqualifiziert. Wir nehmen das Tierschutzgesetz absolut ernst."

Jeder einzelne Hund wird von einem Juror genau inspiziert. Unter die Lupe genommen wird, ob sich das Tier natürlich bewegt, folgsam ist, ob Gebiss und Skelett gesund sind und ob es äußerlich den Standards seiner Rasse entspricht. "Besonders wichtig ist uns dabei, dass das Wesen eines Hundes typisch ist für seine Art", so Kreiner.

Organisatorin Katja Wolf fügte hinzu, dies gelte auch für fälschlich als Kampfhunde bezeichnete Rassen. "Das Problem ist immer das andere Ende der Leine. Kampfhunde gibt es per se nicht, und die Zucht aggressiver Verhaltensweisen ist in Österreich verboten."

Der ÖAMTC berichtete in einer Aussendung von "Verkehrschaos rund um das Messezentrum". Die Parkplätze seien bereits in den frühen Morgenstunden ausgelastet und die Staus kilometerlang gewesen, so der Autofahrerclub. Die "Welt Hunde Schau" läuft bis einschließlich Sonntagabend.

(Bild: 18000 Hunde kämpfen um verschiedenste Titel.<?Uni SchriftArt="Frutiger LT Cn" SchriftStil="0" SchriftGroesse="6dp"?> Bild: SN)

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Mozarteum lässt ab Herbst Teil der Studenten zahlen

vor 3 Stunden 20 Minuten

(Von Apa.) Gleichzeitig habe der Senat den Wunsch geäußert, "dass im Hinblick auf die Studienbeiträge sowie die sozialen Begleitmaßnahmen eine bundeseinheitliche Regelung getroffen wird". Die Regierung sollte beim Thema Studiengebühren "ihre bildungspolitische Verantwortung nicht auf die einzelnen Universitäten abwälzen", appellierte er für eine politische Lösung.

Mit der Senatsentscheidung gilt am Mozarteum ab Herbst wieder dieselbe Regelung, die vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) vergangenen Sommer wegen Ungenauigkeit aufgehoben wurde und die bereits an der Uni Wien, der Wirtschaftsuniversität, der Uni Graz und der Technischen Uni Graz von den Senaten autonom in den Uni-Satzungen verankert wurde.

Die überwiegende Mehrzahl der Unis hat sich allerdings bereits gegen ein eigenständiges Kassieren ausgesprochen - entweder hat das Rektorat gar keinen Antrag auf Einführung autonomer Gebühren an den Senat gestellt, oder der Senat hat dieses Ansinnen abgelehnt. Keine Gebühren geben wird es an der Technischen Uni Wien, der Uni Salzburg, der Uni Klagenfurt, den Medizin-Unis Innsbruck und Graz, der Montanuni Leoben, den Musik-Unis Wien und Graz, der Kunstuni Linz, der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für angewandte Kunst geben.

An der Uni Innsbruck, der Medizin-Uni Wien und der Veterinärmedizinischen Uni stehen die Entscheidungen der Senate noch aus. An der Uni Linz und der Uni für Bodenkultur hat sich indes das Rektorat noch nicht entschieden, ob es einen Antrag stellen wird.

(Bild: Das Mozarteum führt Studiengebühren teilweise wieder ein. Bild: SN/Mozarteum)

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Mozarteum führt Studiengebühren teilweise wieder ein

vor 4 Stunden 14 Sekunden

(Von Sn, Apa.) Als erste kleine Universität hat am Freitag das Mozarteum in Salzburg beschlossen, ab Herbst die vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) aufgehobene bisherige Studiengebührenregelung autonom wieder einzuführen. Der Senat habe mehrheitlich dem Antrag des Rektorats zugestimmt, 363,36 Euro pro Semester von Nicht-EU-Bürgern sowie Studenten, die die Mindeststudiendauer um mehr als zwei Semester überschritten haben, zu kassieren, heißt es in einer Aussendung der Uni.

Gleichzeitig habe der Senat den Wunsch geäußert, "dass im Hinblick auf die Studienbeiträge sowie die sozialen Begleitmaßnahmen eine bundeseinheitliche Regelung getroffen wird". Die Regierung sollte beim Thema Studiengebühren "ihre bildungspolitische Verantwortung nicht auf die einzelnen Universitäten abwälzen", appellierte er für eine politische Lösung.

Mit der Senatsentscheidung gilt am Mozarteum ab Herbst wieder dieselbe Regelung, die vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) vergangenen Sommer wegen Ungenauigkeit aufgehoben wurde und die bereits an der Uni Wien, der Wirtschaftsuniversität, der Uni Graz und der Technischen Uni Graz von den Senaten autonom in den Uni-Satzungen verankert wurde.

Die überwiegende Mehrzahl der Unis hat sich allerdings bereits gegen ein eigenständiges Kassieren ausgesprochen - entweder hat das Rektorat gar keinen Antrag auf Einführung autonomer Gebühren an den Senat gestellt, oder der Senat hat dieses Ansinnen abgelehnt. Keine Gebühren geben wird es an der Technischen Uni Wien, der Uni Salzburg, der Uni Klagenfurt, den Medizin-Unis Innsbruck und Graz, der Montanuni Leoben, den Musik-Unis Wien und Graz, der Kunstuni Linz, der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für angewandte Kunst geben.

An der Uni Innsbruck, der Medizin-Uni Wien und der Veterinärmedizinischen Uni stehen die Entscheidungen der Senate noch aus. An der Uni Linz und der Uni für Bodenkultur hat sich indes das Rektorat noch nicht entschieden, ob es einen Antrag stellen wird.

(Bild: Das Mozarteum lässt seine Studenten ab Herbst teilweise wieder Studiengebühren zahlen.<?Uni SchriftArt="Frutiger LT Cn" SchriftStil="0" SchriftGroesse="6dp"?> Bild: SN)

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Bankenkrise in Spanien

vor 5 Stunden 49 Minuten

(Von Apa/dpa.) Die Abwertungen spiegelten die verschlechterten Bewertungen der Banken wider, in einigen Fällen aber auch die verringerte Möglichkeit des Staates, die Banken zu unterstützen.

Spanien muss immer mehr Zinsen bieten, um sich Geld am Markt zu leihen. Zuletzt verlangten die Investoren für 2015 fällige Anleihen Renditen zwischen 4,375 und 4,876 Prozent. Im März waren die Werte noch bei 2,89 beziehungsweise 4,037 Prozent gelegen. Der Staat verfüge über eine geringere Bonität als zuvor, befand Moody's. Seine Chancen hätten sich daher verschlechtert, dass er den heimischen Banken zur Hilfe eilen könne.

Die Großbanken Banco Santander und BBVA wurden von "Aa3" auf "A3" abgewertet, Banco Popular Espanol von "A2" auf "A3". Belastet wurde ihre Bonität auch von der Rezession in Spanien, der andauernden Immobilienmarkt-Krise und der hohen Arbeitslosigkeit. Moody's bemängelt zudem eine sich verschlechternde Qualität zahlreicher Immobilienkredite aus der Zeit des Immobilienbooms.

Erst am Montag hatte Moody's die Bewertung von 26 italienischen Banken herabgestuft. Darunter waren auch Branchengrößen wie UniCredit und Intesa Sanpaolo. Der Ausblick für alle Betroffenen sei negativ, hieß es. Der italienische Bankenverband nannte die Herabstufung unverantwortlich und sprach von einem "Angriff auf Italien, seine Unternehmen, seine Familien und seine Bürger".

(Bild: Moody's greift in Spanien hart durch. Bild: SN/apa 8epa))

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Athens Parlament trat zusammen und wird aufgelöst

vor 6 Stunden 19 Minuten

(Von Apa/dpa.) Bei den Neuwahlen am 17. Juni könnten die pro-europäischen Parteien nach Umfragen besser abschneiden als bei der letzten Abstimmung Anfang Mai. Demnach würden die Konservativen mit 26,1 Prozent (6. Mai: 18,85) stärkste politische Kraft. Das berichtete der griechische Fernsehsender Alpha unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage. Die Sozialisten (PASOK) würden sich auf 14,9 Prozent (Mai: 13,2) verbessern. Beide Parteien hätten rein rechnerisch eine Mehrheit von 164 Sitzen im 300 Sitze umfassenden Parlament.

Nach dem Ansturm von Kunden auf griechische Banken zum Wochenbeginn herrscht inzwischen wieder normaler Betrieb. Dies teilte der Verband der Bankangestellten des Landes mit. Es gebe keinen Ansturm auf Banken, und die Bankautomaten funktionierten im Zentrum Athens normal, berichteten Augenzeugen.

Die Ratingagentur Fitch hatte am Vorabend die Bonität Griechenlands erneut gesenkt. Demnach verschlechterte sich die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten von "B-" auf "CCC". Damit sieht die Ratingagentur ein substanzielles Ausfallrisiko. Ein möglicher Austritt aus der Euro-Zone würde wahrscheinlich einen Kreditausfall nach sich ziehen.

Die Kontrollore der sogenannten Troika der Geldgeber (EU, Europäische Zentralbank und IWF) wollen vorerst nicht nach Griechenland kommen, um das Sparprogramm zu überprüfen und weitere Maßnahmen zu beschließen.

(Bild: Neuwahlen in Griechenland am 17. Juni. Bild: SN/apa (epa))

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Gipfel der G-8-Regierungschefs in Camp David

vor 7 Stunden 12 Minuten

(Von Apa/ag..) Der Doppelgipfel ist der erste Auftritt des neuen französischen Präsidenten Hollande auf dem internationalem Parkett. Er wird am Freitag von US-Präsident Obama empfangen.

Bestimmende Themen des Treffens auf dem Landsitz von des US-Präsidenten sollen unter anderem die Schuldenkrise in der Eurozone, die Gewalt in Syrien und die Zukunft Afghanistans sein. Vor dem Beginn des NATO-Gipfels am Sonntag will Obama auch zu einem vertraulichen Gespräch mit dem afghanischen Staatschef Karzai zusammenkommen. Die beiden Politiker wollten sich bei dem Treffen über die Themen des Gipfeltreffens abstimmen, teilte Obamas Nationaler Sicherheitsberater Tom Donilon am Donnerstag mit.

Die NATO will sich bei der Tagung schwerpunktmäßig mit der Lage in Afghanistan und dem für Ende 2014 geplanten Abzug ihrer Kampftruppen aus dem Land befassen. Die afghanische Regierung strebt bei dem Gipfel Zusagen für Finanzhilfen im Umfang von jährlich 4,1 Milliarden Dollar (gut 3,2 Milliarden Euro) für die Zeit nach dem NATO-Abzug an.

Im Kampf gegen Hunger und Armut in der Welt haben Hilfsorganisationen an die G-8-Staaten appelliert, ihre Versprechen einzuhalten. Die Regierungen dürften sich nicht aus der Verantwortung stehlen, sagte Marwin Meier, Gesundheitsexperte der Entwicklungsorganisation World Vision, der Nachrichtenagentur dpa am Freitag. "Wir fordern einen ganz klaren Auszahlungsplan für die versprochenen Hilfen."

(Bild: Merkel und Hollande reisen in die USA. Bild: SN/apa (dpa))

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Nach Banküberfall in Itzling: Täter festgenommen

vor 7 Stunden 13 Minuten

(Von Sn, Apa.) Bei der Vernehmung legte der 28-Jährige laut Polizei ein umfassendes Geständnis ab. Der maskierte Täter hatte am 10. Mai in der Bank in der Elisabethstraße zwei Angestellte mit einem Messer bedroht und Geld gefordert. Danach flüchtete er mit der Beute. Aufgrund der Bilder der Überwachungskamera wurde der Mann erkannt. Er war unmittelbar nach der Tat mit einem Taxi nach Wien gefahren, hatte sich dort in einem Hotel einquartiert und sich im Drogenmilieu Suchtmittel beschafft, teilte die Polizei mit. Auch ein Teil der Beute konnte bei dem Mann sichergestellt werden.

(Bild: Ein Bild aus einer Überwachungskamera zeigt den Täter beim Überfall auf die Raika in Salzburg-Itzling.  Bild: SN/Polizei)

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Tresorknacker verursachten 850.000 Euro Schaden

vor 8 Stunden 9 Minuten

(Von Apa.) Zwei Verdächtige wurden festgenommen, sechs weitere sind noch auf der Flucht, wie die oberösterreichische Polizei am Freitag mitteilte.

Mit der Beute finanzierten die Mitglieder, die zu den Delikten teilweise sogar mit dem Flugzeug anreisten, teure Autos und Urlaube. Die Bande zeigte eine typische Handschrift: Meist wurden Zäune in unwegsamen Bereichen des Firmengeländes aufgeschnitten, um auch gleich wieder einen sicheren Fluchtweg zu haben. In einer Nacht brach die Gruppe so lange Gebäude auf, bis schließlich ein lohnendes Ziel darunter war.

Meist wurden die Räumlichkeiten völlig verwüstet. Die Täter durchwühlten alles, bis sie schließlich einen Tresor fanden. Die Geldschränke wurden meist an Ort und Stelle aufgeschnitten. Die darin enthaltene Beute war vorwiegend Bargeld. Häufig fielen den Einbrechern aber auch Kameras, Handys oder Laptops in die Hände. Bei einigen Coups stahlen sie insgesamt 2000 Autobahnvignetten, die im Raum Wels über Hehler - für zwei klickten bereits die Handschellen - verkauft wurden.

An den einzelnen Einbrüchen waren bis zu fünf Personen beteiligt. Insgesamt dürfte die Bande aus mindestens acht Mitgliedern bestehen. Sie reisten zu den Taten aus dem Kosovo oder aus der Slowakei an, denn der Rädelsführer hatte extra in Bratislava seine Zelte aufgeschlagen, um von dort die Einbruchsfahrten zu organisieren. Im Lauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass einige Bandenmitglieder bereits früher in der Schweiz, in Spanien und Belgien straffällig geworden waren. Mit dem erbeuteten Geld finanzierten die Kriminellen Urlaube, etwa in St. Moritz in der Schweiz, in Italien oder Spanien sowie Luxuskarossen.

(Bild: Symbolbild: SN)

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Regierung punktet bei Bevölkerung mit Transparenz

vor 8 Stunden 53 Minuten

(Von Apa.) Befragt wurden am 14. Mai 500 Österreicher, ob sie die prominentesten Bundespolitiker vertrauenswürdig finden. Der Index bildet ein Saldo aus "Vertrauen" und "kein Vertrauen". ÖVP-Obmann Spindelegger konnte dabei um fünf Punkte zulegen und rangiert damit bei einem Wert von neun. Stärkere Zugewinne verzeichnen aus seinem Team Innenministerin Mikl-Leitner (+6) und Finanzministerin Fekter (+7). Beide befinden sich jedoch weiterhin im Vertrauensminus: Mikl-Leitner auf minus zehn und Fekter auf minus 19.

Angeführt wird die Liste weiterhin von Bundespräsident Fischer mit einem Wert von 54 (+4) und Nationalratspräsidentin Prammer mit 23 (+3). Das Regierungsmitglied, dem die Österreicher am meisten Vertrauen schenken, ist Wissenschaftsminister Töchterle mit einem Wert von elf, gefolgt von Wirtschaftsminister Mitterlehner mit zehn.

Justizministerin Beatrix Karl büßte stark an Vertrauen ein (-6) und landete bei einem Wert von minus fünf. Unter den Verlierern finden sich Verteidigungsminister Darabos, der auf einen Wert von minus 37 kommt (-5), Unterrichtsministerin Schmied mit minus elf (-5) und Beamten- und Frauenministerin Heinisch-Hosek, die allerdings noch im Plus bei einem Wert von vier (-3) landete.

Zu den Zugewinnern in der SPÖ-Regierungsmannschaft zählt Bundeskanzler Faymann, der auf einen Wert von vier kommt sowie Gesundheitsminister Stöger (+4) mit minus drei, Sozialminister Hundstorfer (+4) mit drei sowie Infrastrukturministerin Bures (+4) mit einem Wert von minus fünf.

Einen Vertrauensgewinn verzeichnet auch FPÖ-Chef Strache (+7), der aber wie Darabos bei einem Wert von minus 37 rangiert. Noch weniger Vertrauen genießt nur der Freiheitliche Dritte Nationalratspräsident Graf (+5) mit einem Wert von minus 52.

(Bild: Sowohl Spindelegger als auch Faymann gewannen. Bild: SN/apa (archiv/jäger))

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Kaprun pokert um Anteile an Gletscherbahn

vor 10 Stunden 39 Minuten

(Von Heinz Bayer.)

Die zum Verkauf stehenden Anteile des Verbundes an der Gletscherbahnen Kaprun AG (GBK) sollen mit aller Kraft in der Region gehalten werden. Das ist der Tenor nach mehreren Sitzungen, die seit Anfang der Woche in Kaprun und Zell am See stattfanden. Wie berichtet will sich der Verbund von seinen Anteilen in Höhe von 45 Prozent trennen. Die kolportierte Kaufsumme soll 18 Mill. Euro betragen.

Die Gemeinde Kaprun, der Tourismusverband und "weitere Partner aus der Region" haben laut Kapruns Bürgermeister Norbert Karlsböck (SPÖ) jetzt ein Syndikat gebildet. "Dieses Syndikat hält 50,2 Prozent der GBK-Aktien", sagte er den SN. Karlsböck ist auch technischer Vorstand der Gletscherbahnen. Die Gründung dieser neuen, starken lokalen Gemeinschaft solle ein "klares Zeichen an mögliche Mitbewerber" darstellen. Laut SN-Informationen gibt es insgesamt sechs Interessenten.

Die Gemeinde hatte mit entsprechenden Beschlüssen bereits am Montag den Anfang gemacht. Bei einer Sitzung des Tourismusverbands am Mittwochabend einigte man sich ebenso einstimmig darauf, sich am Kauf der Verbund-Anteile zu beteiligen. Finanziert wird das durch eine Erhöhung der Tourismusabgabe. Schon bisher hielten Gemeinde, Tourismusverband und die Kapruner Promotion und Lifte Gesellschaft 48,3% der Aktien. "Bei allen Sitzungen war zu spüren, dass es um historische Entscheidungen geht, die im Sinne des Ortes getroffen werden. Sie fielen in einer begeisternden Form aus, die Beschlüsse sind genial", betonte Karlsböck.

Während die Kapruner Gremien intensiv bezüglich Übernahme der Verbund-Aktien tagten, flatterten Einladungen zu neun Verhandlungen in die Amtsstube. Sie alle haben mit der vom Verbund betriebenen Kraftwerk-Hauptstufe bzw. komplexen energietechnischen Fragen wie dem Starkstrom-Wegerechtsgesetz, dem Elektrizitätsgesetz, Raumordnung und einer Änderung des Flächenwidmungsplans zu tun. Insider gehen davon aus, dass dies Vorgeplänkel zum Bau der 380-kV-Leitung in Salzburg sind. Die Leitung nimmt in Kaprun ihren Anfang. Die Einladungen kamen von Verbund, Ministerien und Land. In Kaprun sieht man sich nicht in der Lage, bis Ende Mai in all diesen Fachbereichen entsprechende Beschlüsse fassen zu können.

(Bild: „Es geht um eine historische Entscheidung für die Region“, sagt Bürgermeister Norbert Karlsböck.  Bild: SN)

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Countdown zum Life Ball 2012

vor 15 Stunden 36 Minuten

(Von Apa.) Auftakt des Reigens bildet Freitagabend ein Konzert im Burgtheater und ein Cocktailempfang im Hotel Le Meridien für die Ballgäste, am Samstag geht es weiter mit einem Charity-Diner in der Hofburg, gefolgt von der spektakulären Eröffnungsshow am Wiener Rathausplatz.

Freitag früh sind Hollywood-Schauspieler Antonio Banderas, die dänische Actrice Brigitte Nielsen und die Models Tatjana Patitz und Alek Wek mit einem Flieger aus New York gelandet. Banderas kam anstelle seiner kurzfristig verhinderten Ehefrau Melanie Griffith nach Wien, er wird am Life Ball den "Crystal of Hope" verleihen.

Auch US-Mime Sean Penn wird für das Event nach Wien kommen, er reist jedoch mit einem separaten Flieger nach Schwechat. Bereits am Donnerstag ist der deutsche Schauspieler Ben Becker gelandet, er wird gemeinsam mit "Jedermann"-Kollegen Nicholas Ofczarek die Eröffnungsshow moderieren.

Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet Freitagabend das Red Ribbon Celebration Concert im Wiener Burgtheater, an dem die Wiener Philharmoniker und Opernstars wie Michael Schade sowie die Jazz- und Soulgrößen Al Jarreau und Randy Crawford auftreten. Antonio Banderas wird wie die Schauspieler Gert Voss, Sunnyi Melles und Maximilian Schell zwischen den Musikstücken kurze Lesungen halten.

Am Samstag münden die Feierlichkeiten in ihrem Höhepunkt. Am frühen Abend wird von Aids Life und UNAIDS im Zeremoniensaal der Wiener Hofburg die Aids Solidarity Gala ausgerichtet. Die Veranstaltung steht unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Heinz Fischer, als Schirmherrin fungiert Francesca von Habsburg. Die rund 350 Gala-Gäste finden sich in Gesellschaft von UNAIDS-Executive Director Michel Sidibe sowie Bill Clinton wieder.

Thematisch widmet sich der 20. Life Ball dem 2008 begonnenen Zyklus der Elemente - heuer dem vierten Element Feuer. Unter dem Motto "Fight the Flames of Ignorance" wird das Event nach der Gala traditionell am Rathausplatz eröffnet.

(Bild: Sofort von Mikrofonen umringt: Antonio Banderas. Bild: SN/apa (jäger))

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Reederei drängt auf "Costa Concordia"-Bergung

vor 16 Stunden 43 Minuten

(Von Apa/dpa.) Die Gefahr sei, dass das Schiff sinken könnte, heißt es in einem Dossier, das auszugsweise von der toskanischen Tageszeitung "Il Tirreno" am Freitag veröffentlicht worden.

Einzelheiten zur Bergung des Wracks sollten am Freitagnachmittag bei einer Pressekonferenz in Rom bekanntgegeben werden. Die Reederei Costa Crociere hat die US-Firma Titan Salvage beauftragt, das gekenterte Kreuzfahrtschiff zu entfernen. Die italienische Spezialfirma Micoperi wird dabei helfen. Bisherigen Angaben zufolge werden die Arbeiten rund ein Jahr dauern. Demnach soll das Schiff in einem Stück abtransportiert werden. Anschließend soll der Meeresboden gesäubert werden.

Bei der Havarie des 290 Meter langen Kreuzfahrtschiffes am 13. Jänner kamen 30 Menschen ums Leben, zwei Personen gelten immer noch als vermisst. Die "Costa Concordia" war zu nahe an die Insel herangefahren, hatte einen Felsen gestreift und war mit mehr als 4.200 Menschen an Bord gekentert. Kapitän Francesco Schettino steht weiter unter Hausarrest bei Neapel. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem mehrfache fahrlässige Tötung, Havarie und Verlassen seines Schiffes während der nächtlichen Evakuierung vor.

(Bild: Rund ein Jahr wird die Costa Concordia noch liegen. Bild: SN/apa (epa))

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Facebook stemmte größten Internet-Börsengang

vor 17 Stunden 33 Minuten

(Von Apa/dpa/ag..) Insgesamt gibt Facebook rund 421 Millionen Anteilsscheine aus. Das Unternehmen selbst veräußert dabei 180 Millionen Aktien und nimmt damit 6,84 Mrd. Dollar ein. Der Rest geht an Investoren, die frühzeitig in das vor acht Jahren gegründete Unternehmen eingestiegen waren und nun einen Teil ihrer Anteile zu Geld machen. Bei großer Nachfrage könnten noch bis zu gut 63 Millionen weitere Facebook-Aktien angeboten werden. Der gesamte Börsenwert des sozialen Netzwerks beträgt rund 104 Mrd. Dollar.

Allerdings gibt es Zweifel, ob die hohe Bewertung an der Börse dem tatsächlichen Wert von Facebook entspricht. Kritiker bemängeln, dass Facebook noch kein überzeugendes Geschäftsmodell vorgelegt habe.

Zuckerberg selbst hat 30 Millionen seiner eigenen Anteilsscheine verkauft und damit gut 1,1 Milliarden Dollar eingenommen. Mit dem Geld will er fällige Steuern begleichen. Er besitzt aber noch einen Anteil im Gegenwert von gut 19,1 Milliarden Dollar und kontrolliert 57 Prozent aller Stimmrechte. Damit wird Zuckerberg auch künftig die Geschicke von Facebook bestimmen.

Der Börsengang ist der Höhepunkt einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Mark Zuckerberg hatte Facebook zusammen mit Kommilitonen 2004 als digitales Jahrgangsbuch für Studenten auf die Beine gestellt. Schon im ersten Jahr zog das Netzwerk rund eine Million Nutzer an. Mittlerweile sind es gut 900 Millionen. Die hohe Nutzerzahl macht Facebook für die Werbeindustrie interessant und erklärt die hohe Nachfrage der Investoren.

(Bild: Am Freitag erstmals an US-Börse Nasdaq gehandelt. Bild: SN/apa (epa))

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Facebook stemmte größten Internet-Börsengang

vor 17 Stunden 33 Minuten

(Von Apa/dpa/ag..) Die Gesamtbewertung von Facebook liegt bei rund 104 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Google hatte bei seinem Börsengang im Jahr 2004 Aktien für 1,7 Milliarden Dollar verkauft und kam auf eine Gesamtbewertung von 23 Milliarden Dollar. Heute sind es gut 200 Milliarden Dollar. Allerdings gibt es Zweifel, ob die hohe Bewertung an der Börse dem tatsächlichen Wert von Facebook entspricht. Kritiker bemängeln, dass Facebook noch kein überzeugendes Geschäftsmodell vorgelegt habe.

Zuckerberg selbst hat 30 Millionen seiner eigenen Anteilsscheine verkauft und damit gut 1,1 Milliarden Dollar eingenommen. Mit dem Geld will er fällige Steuern begleichen. Er besitzt aber noch einen Anteil im Gegenwert von gut 19,1 Milliarden Dollar und kontrolliert 57 Prozent aller Stimmrechte. Damit wird Zuckerberg auch künftig die Geschickte von Facebook bestimmen.

Der Börsengang ist der Höhepunkt einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Mark Zuckerberg hatte Facebook zusammen mit Kommilitonen 2004 als digitales Jahrgangsbuch für Studenten auf die Beine gestellt. Schon im ersten Jahr zog das Netzwerk rund eine Million Nutzer an. Mittlerweile sind es gut 900 Millionen. Die hohe Nutzerzahl macht Facebook für die Werbeindustrie interessant und erklärt die hohe Nachfrage der Investoren.

Weltweit noch größer waren lediglich die Börsengänge dreier chinesischer Finanzkonzerne. Schon gibt es Bedenken, Facebook könnte den Markt für Aktienplatzierungen austrocknen: Denn die Investoren können ihr Geld nur einmal ausgeben und für andere Unternehmen, die aufs Parkett streben, bleibt weniger übrig.

(Bild: Am Freitag erstmals an US-Börse Nasdaq gehandelt. Bild: SN/apa (epa))

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Ukraine: Timoschenko lässt sich nun doch behandeln

vor 18 Stunden 1 Minute

(Von Apa/dpa.) Allerdings bezweifelt der Chef des Berliner Krankenhauses Charite, Karl Max Einhäupl, dass eine angemessene Behandlung in der Ukraine möglich ist. Der Neurologe Lutz Harms von der Charite habe die Oppositionsführerin überzeugt, die Therapie fortzusetzen, teilte das Gesundheitsministerium der Ex-Sowjetrepublik mit. Der Neurologe sollte nach Angaben der Charité noch am Donnerstag nach Berlin zurückkehren. Eine Reha-Expertin werde von Montag an die Behandlung fortsetzen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Einhäupl erklärte allerdings: "Als Arzt vertrete ich die Auffassung, dass eine Situation geschaffen werden muss, die man vermutlich in der Ukraine nur schwer herstellen kann." Ob Timoschenko wegen ihres Bandscheibenvorfalls operiert werden müsse, sei noch unklar, sagte er der "Ärzte Zeitung" (Montag-Ausgabe). Timoschenko sei seit dem Vorfall vor einem halben Jahr nicht behandelt worden.

Der Gefängnisdienst in Charkow warf Timoschenko ein "unsägliches Hin und Her" vor. "Es reicht uns seit langem, dass unhaltbare Informationen über angebliche Vorgänge in der Klinik verbreitet werden", sagte der Leiter Andrej Lapinski am Donnerstag. Das Personal werde in "politische Spielchen hineingezogen", klagte er.

Staatspräsident Janukowitsch, der als Timoschenkos schärfster Rivale gilt, lehnte eine politische Lösung des international kritisierten Falls erneut ab. Timoschenkos Chancen auf eine Behandlung in Deutschland sanken unterdessen weiter. Eine entsprechende Gesetzänderung habe "keine Priorität", teilte Janukowitschs Partei der Regionen mit.

(Bild: Harms überzeugte Timoschenko Therapie fortzusetzen. Bild: SN/apa (epa))

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Kanada, Schweden im Eishockey-WM-Viertelfinale out

vor 18 Stunden 6 Minuten

(Von Apa.) Die Slowaken sorgten am Donnerstag mit dem 4:3-Viertelfinalsieg gegen Kanada für die ganz große Überraschung des Turniers. Am Abend scheiterte Co-Gastgeber Schweden mit einem 3:4 gegen Tschechien.

Die USA musste sich unterdessen Titelverteidiger Finnland 2:3 (0:0,1:1,1:2) geschlagen geben. Russland besiegte Norwegen 5:2 (2:1,0:1,3:0).

Michal Handzus, einer von nur vier NHL-Profis im Team, erzielte 148 Sekunden vor dem Ende im Powerplay den vielumjubelten Siegtreffer für die Slowaken. Mit seinem Tor sorgte er dafür, dass sich der Olympiasieger aus Kanada zum dritten Mal in Folge im Viertelfinale aus dem WM-Turnier verabschiedet.

Die Slowaken stehen zum ersten Mal seit acht Jahren wieder unter den Top vier. Dort trifft man am Samstag in Helsinki im "Bruderduell" auf Tschechien. Milan Michalek sorgte in Stockholm 29 Sekunden vor der Schlusssirene für das 4:3 gegen Schweden. Die Skandinavier hatten zuvor mit Treffern kurz vor und kurz nach der zweiten Pause einen 1:3-Rückstand aufgeholt. Sie gehen nach dem Gewinn der Silbermedaille 2011 vor heimischem Publikum diesmal leer aus.

Finnland zitterte gegen die USA bis 8,8 Sekunden vor Schluss. Dann erlöste Doppeltorschütze und Matchwinner Jesse Joensuu den Gastgeber mit dem Siegestreffer zum 3:2. Erst in der 54. Minute hatte Mikko Koivu für den Weltmeister aus dem Vorjahr zum 2:2 ausgeglichen.

Norwegen forderte den favorisierten Russen alles ab, zweimal glichen die erstaunlich starken Skandinavier aus. Erst im Mitteldrittel gelang den Russen mit drei Treffern doch der Sieg. Einen perfekten Einstand bei Russland feierte Alexander Owetschkin. Der Superstar der Washington Capitals erzielte beim ersten Auftritt an diesem Turnier bereits nach siebeneinhalb Minuten seinen ersten Treffer.

(Bild: 24-facher Weltmeister überraschend out. Bild: SN/apa (epa))

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Facebook mit größtem Internet-Börsegang aller Zeit

Do, 17/05/2012 - 19:48

(Von Apa/dpa.) Das teilte Facebook am späten Donnerstag mit.Der Handel werde am Freitag an der Technologiebörse Nasdaq in New York unter dem Kürzel "FB" beginnen, hieß es weiter. Insgesamt will Facebook rund 421 Millionen Anteilsscheine ausgeben.

Der gesamte Börsenwert von Facebook wird bei dem genannten Ausgabepreis rund 104 Milliarden Dollar betragen. Bei der Marktkapitalisierung spielt die erst acht Jahre alte Internetfirma aus dem kalifornischen Menlo Park damit in der Liga von Großkonzernen wie dem deutschen Elektronik-Riesen Siemens oder der Fast-Food-Kette McDonald's.

Facebook ist mit mehr als 900 Millionen Mitgliedern das größte soziale Netzwerk weltweit. Allerdings gibt es Zweifel, ob die hohe Bewertung an der Börse dem tatsächlichen Wert des Unternehmens entspricht. Kritiker bemängeln, dass Facebook noch kein überzeugendes Geschäftsmodell vorgelegt habe.

(Bild: Facebook vor dem größten Börsengang der Geschichte. Bild: SN/apa (archiv/dpa))

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